Dohrn-Trading

Granulat

 

Ob Granulat oder Regranulat, Dohrn Trading bietet Kunststoffgranulate so vielfältig wie die Anforderungen unserer Kunden. Denn unsere Kunden sind in der weltweiten thermoplastischen Polymere-Industrie angesiedelt. Daher bietet Dohrn Trading Kunststoffgranulat für die und Kunststoffregranulat aus den verschiedensten Herstellungsverfahren an und orientiert sich daher an den gängigen Werkstoffanforderungen. Diese Polymer-Granulate gewinnt man aus Herstellungsverfahren wie z.B.:

  • Spritzguss von Thermoplasten
  • Spritzguss von Elastomeren
  • Spritzguss von Duroplasten
  • Thermoplast-Schaumguss
  • Schmelzkernverfahren
  • Blasformen
  • Extrudieren
  • Pressen

Für eine Übersicht unserer aktuellen Angebote zu Kunststoff-Granulaten, klicken Sie bitte hier. Falls Sie einen persönlichen Ansprechpartner benötigen, der Ihrer Suche nach ganz speziellen Material-Eigenschaften hilft, finden Sie diesen auf der Seite unserer Trade Managers.

 

Spritzguss von Thermoplasten

In einem einzigen Arbeitsschritt entsteht aus Granulat bzw Regranulat zu aufgeschmolzen Formmasse ein Artikel, der üblicherweise keiner weiteren Nachbearbeitung bedarf. Die entstehende Abbildungsgenauigkeit in bezug auf Maße und Oberfläche ist überwiegend sehr gut bis hervorragend.

Übrigends, die älteste, serienmäßig hergestellte Spritzgießmaschine wurde 1926 von Hand betrieben. Schließeinheit und Spritzeinheit, welches die ursächlichen Bestandteile einer Spritzgießmaschine darstellen, wurden damals über Hand- und Kniehebel bewegt.

 

Spritzguss von Elastomeren

Zwischen dem Spritzgussverfahren zur Herstellung von Thermoplasten und Elastomeren gibt es vielfältige Unterschiede. Daher werden auch speziell auf die Herstellung von elastomeren Werkstoffen ausgerichteten Maschinen eingesetzt. Hier wird das elastomere Material als rieselfähiges Pulver, aber auch als endlos Bandschnecken in die Maschine gezogen. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei etwa 70°C, um eine Vulkanisation des Schneckenzylinders (Extruder-Zylinder) zu vermeiden, gleichzeitig um aber eine akzeptable Fließgeschwindigkeit bzw. Verflüssigung zu erhalten. Die gewonnene Qualität übertrifft oftmals die der Pressung, da das verflüssigte Granulat bzw. Regranulat im Spritzgussverfahren stärker geknetet und somit durch das Mischen geleichmäßigere Eigenschaften aufweisen kann. Einige mechanische Eigenschaften liegen daher bis zu 30% über denen der gepressten Elastomeren. Zur Stabilität werden aufgrund seiner hohen Viskosität jedoch relativ große Querschnitte benötigt. Wirtschaftlicher ist die Herstellung von Elastomeren gegenüber der Pressung dennoch, da die erreichte Vulkanisationszeit sehr kurz ist.

 

Spritzguss von Duroplasten

Als Duroplasten werden Granulate bzw. Regranulate bezeichnet, die härtbare Formmassen ermöglichen. Der Begriff Duromere wird heute nur noch selten für Duroplasten verwendet. Duroplasten entstehen durch eine Polykondensation, d.h. eine Vernetzungsreaktion. Hierbei wird vom formgebenden Werkzeug Wärme und Druck erzeugt. Die Wärme ist dabei abhängig vom verwendeten duroplastischen Werkstoff zwischen 150-200°C. Der resultierende Kunststoff ist im Gegensatz zum thermoplastischen Kunststoff nach dem Aushärten nicht mehr verformbar. Duroplasten sind somit Stahlelastizität bei niedrigen Temperaturen eigen und keine Viskoelastizität bei hohen Temperaturen.

 

Thermoplast-Schaumguss (TSG)

Treibmittel zugegeben zu Thermoplasten ermöglichen die Ausbildung von Schaumstoff in Spritzgusssteinen. Die Dosierung orientiert sich dabei an den Einsatzgebieten des aus Granulat bzw. Regranulat bestehenden Werkstoffes und werden entweder in geringen Prozentsätzen beigemischt oder direkt im Extruder unter hohen Druck hinzudosiert. Das Resultat ist eine plane Oberfläche mit einem geschäumten Raum, das vor allem dort eingesetzt wird, vor Gewicht und Material gespart werden muss, wie z.B. bei relativ dickwandigen Produkten, aber auch um effektiv Einfallstellen zu vermeiden. Während das Verfahren zur Herstellung von Thermoplast-Schaumguss dem des thermoplastischen Spritzguss stark ähnelt, ist oft nur das Treibmittel der Hauptunterschied. D.h. Nachdruck muss eben nicht mehr eingesetzt werden, da ja die Konturbildung bereits durch die Expansion des Treibmittels in der Werkzeughölung stattfindet.

 

Schmelzkernverfahren

Einsatzgebiet dieses Verfahrens ist vor allem das Herstellen von Formteilen mit Hohlräumen, die sich nicht auf Werkzeuge mit entformbaren Kernen fertigen lassen, wie das beim Spritzgießen der Fall ist. Dem Verfahren gehören 3 Arbeitsschritte an: Im ersten Schritt wird ein niedrig schmelzender Kern aus dem Granulat bzw. Regranulat gegossen, der den zu formenden Hohlraum abbildet. Anschließend wird im zweiten Schritt dieser Kern mit Kunststoff umspritzt. Im dritten Schritt erfolgt dann eine Erwärmung in einem Heizbad, um die Kernlegierung intakt zu halten gelichzeitig der Kern aber ausgeschmolzen wird.

 

Blasformen

Das Blasformen ist durch drei unterschiedliche Methoden bekannt. Diese sind Spritzblasen, Extrusionsblasen und Streckblasen. Zwar ist der Verfahrensprozess und dementsprechend das Fertigungssetup unterschiedlich, das Ziel ist jedoch das Gleiche, nämlich die Herstellung von Granulat bzw. Regranulat zu Hohlkörpern der verschiedensten Arten.

Spritzblasen und Streckblasen ähneln sich sehr und sind im ersten Arbeitsschritt identisch. Extrusionsblasen wird vor allem dann eingesetzt, wenn der zu schaffende Hohlraum größer als 2 Liter sein soll. Spritzblasen erlaubt sehr präzise Formen bei großen Gestaltungsmöglichkeiten. Streckblasen kommt zum Einsatz, wenn es um große Volumen in der Massenfertigung geht, wie z.B. die Herstellung von PET-Flaschen.

 

Extrudieren

Extrudieren ist neben dem Spritzgießen das wichtigste Verfahren für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Extrudieren läuft kontinuierlich, z.B. werden aus Granulat bzw. Regranulat Kunststoff Folien, Ummantelungen, Beschichtungen etc. hergestellt. Dabei wird das Kunststoffgranulat konstant dem Extruder zugeführt. An den Extruder werden in der Regel die verschiedenen Werkzeuge angeflanscht, wie z.B. Breitschilddüsen, Rohrköpfe, etc., die für die Formgebung verantwortlich sind.

 

Pressen

Vor allem duroplastische Werkstoffe sind für das Pressverfahren geeignet, bleiben sie doch formstabil. Pressen ist urtypisch für die Kunststoffverarbeitung. Kunststoffgranulat wird unter hohem Druck (über 50 bar) und Kunststoffeigene Temperatur verformt und gehärtet. Auf Temperatur kann das Granulat dabei durch Vorwärmen oder Aufwärmen direkt im Werkzeug gebracht werden, wobei dieses sehr zeitintensiv ist.